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Riyadh Air: Saudische Fluggesellschaft startet mitten im Krieg
Mit Riyadh Air soll eine neue nationale Fluggesellschaft Saudi-Arabiens die Luftfahrt und den Tourismus des Landes voranbringen. Doch der Start beziehungsweise der geplante Ausbau ihres Flugbetriebs fällt in eine militärische Eskalation im Nahen Osten. Wir schauen darauf, wie der Konflikt die Pläne der saudischen Fluggesellschaft durchkreuzt.
Neue Fluggesellschaft für Saudi-Arabien
Riyadh Air wurde gegründet, um die Luftfahrt- und Tourismusziele der saudischen Vision 2030 zu unterstützen. Die saudische Fluggesellschaft soll etablierten Wettbewerbern in der Golfregion Konkurrenz machen. Damit steht sie für den geplanten Ausbau der Luftfahrt Saudi-Arabiens.
Die neue Fluggesellschaft Saudi-Arabiens trifft dabei auf eine Sicherheitslage, die ihren Betrieb unmittelbar beeinträchtigt. Im eskalierenden Nahostkonflikt führt unter anderem die jemenitische Huthi-Miliz Raketen- und Drohnenangriffe auf saudi-arabische Infrastruktur durch. Auch Flughäfen sind von gezielten Angriffen betroffen.
Airline-Start im Krieg: Flugzeuge aus Riad evakuiert
Nach den vorliegenden Angaben musste Riyadh Air Flugzeuge aus der Hauptstadt Riad evakuieren. Der Großteil der Flüge beziehungsweise Flugverbindungen wurde aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. Der Konflikt trifft damit nicht nur die Ausbaupläne, sondern auch die Möglichkeit, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.
Al-Qassim als Ausweichflughafen für Riyadh Air
Um trotz der Angriffe auf den Hauptstadtflughafen weiterfliegen zu können, nutzt Riyadh Air Ausweichmöglichkeiten. Genannt wird der Flughafen in Al-Qassim. Er liegt etwa viereinhalb Busstunden von Riad entfernt.
Für Reisende ist diese Entfernung bei der Planung relevant: Ein Flug über Al-Qassim bedeutet nicht dieselbe Anreise wie ein Abflug direkt aus Riad.